Kammernews
BRAK warnt vor regionalen Lücken im anwaltlichen Angebot
Die BRAK sieht bei Niederlassungsform, Geschlechterstruktur und regionaler Verteilung tiefgreifende Verschiebungen innerhalb der Anwaltschaft.
- Originalquelle veröffentlicht
- 14.09.2026
- Bei YOU VE veröffentlicht
- 15.09.2026
- Veröffentlichung der Akzente 4/2026
- 14.09.2026
- Stand
- Berufspolitische Bestandsaufnahme · BRAK-Angaben
BRAK-Präsident Dr. Ulrich Wessels beschreibt in den Akzenten zur Ausgabe 4/2026 der BRAK-Mitteilungen einen Strukturwandel innerhalb der zahlenmäßig weitgehend stabilen Anwaltschaft. Die BRAK hebt den Rückgang niedergelassener Anwältinnen und Anwälte, das Wachstum der Syndikusanwaltschaft und regionale Verschiebungen hervor.
Nach der Kammerdarstellung steigt der Frauenanteil insgesamt, während Juristinnen im Alter zwischen 30 und Mitte 40 überproportional häufig ihre Zulassung zurückgeben. Zugleich verlagere sich anwaltliche Tätigkeit aus ländlichen Räumen in Ballungszentren und von Einzelkanzleien zu größeren Einheiten.
Die BRAK leitet daraus das Risiko eines künftigen Unterangebots in einzelnen Regionen und Rechtsgebieten ab. Das ist eine berufspolitische Bewertung, keine für sämtliche Kammerbezirke nachgewiesene Prognose; die zugrunde liegenden Akzente und die verlinkte Heftausgabe bleiben die maßgeblichen Originalquellen.
Quelle und Nachweis
BRAK · Newsroom · Originalmeldung ↗
Quelle geprüft und erstmals für YOU VE erfasst am 15.09.2026. Öffentlich zugängliche BRAK-Originalmeldung vollständig gelesen; weiterführende Heftlinks identifiziert, aber nicht als eigener Volltext reproduziert.